Der steinige Weg der Globalisierung

Das Wort Globalisierung ist in aller Munde und wird auf sehr unterschiedliche Weise empfunden. Einerseits wird sie als der große Segen für die Menschheit gepriesen, mit der pragmatischen aber dummen Prämisse, daß es ja keine Alternative gäbe. Andererseits sind schon viele Kassandrarufe zu vernehmen, die durchaus ihre Berechtigung haben. In diesem Paper soll ohne Anspruch auf Vollständigkeit ebenfalls ein solcher erfolgen, indem der Weg vom Technokraten zum Ökonomokraten als bestimmender Faktor postuliert wird.

Basierend auf den großen Errungenschaften des vorigen Jahrhunderts im Bereich der Naturwissenschaften erhielt ihr ausführendes Organ, die Technik, ihr erstes Aufblühen im Rahmen der Industrialisierung am Ende des vorigen Jahrhunderts. Später, bis in die zweite Hälfte unseres Jahrhunderts, hielt dieses Wachsen an, abwechselnd getrieben von der Rüstungsmaschinerie und vom notwendigen Wiederaufbau nach den Weltkriegen. Die Notwendigkeit eines materiellen Wachstums wurde aber nie in Frage gestellt. Und so hat sich ein technisch-naturwissenschaftliches Paradigma herausgebildet und in den Köpfen der Menschen festgesetzt.

Dieses technokratische Weltbild definiert sich durch einen starken Glauben an die technische Machbarkeit und durch das Gefühl der Beherrschbarkeit der Erde mit den Methoden der Naturwissenschaft. Eventuelle negative Auswirkungen einer noch unausgereiften Technik können durch Verbesserungen und mehr technische Inovationen -- so glauben die Technokraten -- kompensiert werden.

Die für die westliche Welt positiven Auswirkungen liegen auf der Hand, konnte doch dadurch ein Wohlstand für sehr viele Menschen erreicht werden, der früher nur wenigen, nämlich Angehörigen von Kirche, Adel und Industrie, vorbehalten war. Damals wurden menschliche Resourcen von einem Großteil der Bevölkerung für einen kleineren Teil der Gesellschaft aufgebraucht, nun sind es natürliche Resourcen, die mit den Methoden der Technik zugänglich gemacht werden können. Ferner wurde durch viel Einsatz von Energie und Mechanisierung die Lebensqualität eines Teiles der Weltbevölkerung wirklich wesentlich gehoben, z.B. wenn man an die Entwicklung der Arbeitszeit oder an die medizinische Versorgung denkt. Das Problem hat sich also etwas verschoben, indem der Kreis der von der Konsumgesellschaft Begünstigten erweitert worden ist.

Dennoch bildet ein auf materiellen und somit quanititivem Fortschritt orientiertes Denken die Grundlage für den errungenen Wohlstand in einem dominierenden Teil der Welt und es wird beharrlich daran festgehalten. Aber eine stetige Entwicklung, also ein Informationsprozeß, benötigt aus rein energetischen Gründen sehr viel Resourcen. Daß dies auf Kosten irgendwelcher Menschen oder auf Kosten der gesamten Erde geht, erzeugte erst mit einer gewissen Verzögerung ein entsprechendes Bewußtsein. Somit löste sich etwas später eine Gegenbewegung, die öklologische Welle, ab. Sogar die ausgekochtesten Technokraten haben eingesehen, daß die Vergeudung von natürlichen Resourcen ein Ende haben muß.Noch etwas später die ökologische Gegenbewegung dadurch korumpiert, daß sie wieder in das gleiche Denken eingeordnet worden ist. Das Ergebnis ist ein grün gefärbtes Wachstumsdenken.

So erfolgreich das Konzept der Technokraten bis jetzt war, so wenig läßt sich eine derartige Entwicklung fortsetzen. Verschiedene Wege werden von der Wirtschaft beschritten, aber keiner führt zum Erfolg. Schließlich fühlt sich die Marktwirtschaft -- oder zumindestens eine reduktionistische Spielart -- durch den Zusammenbruch des Ostblocks legitimiert einen universalistischen Anspruch zu stellen, vorerst mit Erfolg.

Es zeigte sich in den vergangenen Jahren, daß das Wirtschaftswachstum nicht in dem Maß gestiegen ist, wie es für ein quantitativ wachsendes System notwendig ist. Die Analyse zeigt ganz deutlich, daß durch neue technische Mittel wie etwa Automation und elektronische Datenverarbeitung das Produktionsvermögen einer Volkswirtschaft dermaßen gesteigert werden konnte, daß einerseits das Konsumvermögen bereits in eine Sättigung gelaufen ist, und andererseits, eng damit verkoppelt, die verfügbaren Arbeitskräfte nicht mehr benötigt werden, vor allem dann, wenn Arbeit in Billiglohnländer verlagert werden kann. Die Verlagerung der Arbeitsplätze in Entwicklungsländer geschieht -- so wird vorgeschoben -- in den meisten Fällen aus rein sozialem Engagement, da die Bevölkerung in jenen Ländern auf diesem Weg Devisen erwerben kann, um dann die ersehnten Konsum- oder Rüstungsgüter zu erwerben, oder ganz einfach die Staatsschulden zurückzahlen zu können.

Das heißt, daß das Wirtschaftswachstum sicher nicht alleine durch natür\liche Resourcen oder durch das Aufnahmevermögen der Natur beschränkt wird, sondern auch durch eine "Ubersättigung der westlichen Gesellschaft. Kurzum, die Wirtschaft stagniert, die schrecklichste Erscheinung in einer auf Wachstum fixierten Welt. Es erhebt sich natürlich sofort die Frage, wie der Stagnation zu begegnen ist. Grundsätzlich gibt es zwei Ansätze, die symptomatisch ein Wachsen suggerieren. Erstens muß das Konsumvermögen der Gesellschaft gesteigert, und zweitens kann das Produktivitätsvermögen gedrosselt werden.

Der erste Schritt ist leicht zu realisieren. Jedes Unternehmen kann durch Erhöhung des Werbeetats und durch Verlagerung von Kapazitäten in das Marketing genügend Konsumgeist schüren, um die Wirtschaft aufrecht zu erhalten. Dies passiert ja bereits dadurch, daß durch geziehlte Indoktrinierung ein Großteil der Absolventen der Wirtschaftsuniversitäten in den Bereich "Marketing" oder "Unternehmensberatung" strebt. Dies sind also die "cheer leader" der Konsumptions-Produktions-Maschine.

Um das Produktionsvermögen einer Volkswirtschaft bei einer festen Anzahl von Arbeitnehmern zu drosseln, sind Mechanismen zu installieren, die die Produktivität durch innere Reibung vermindern. Als erstes bietet sich dazu eine Qualitätssicherung nach ISO9000 an, oder eine ständige Umorgansiation, beziehungsweise eine Umbenennung der gleichen Struktur ohne Inhalt. Dann werden durch interne Kommunikationsvorgänge viele Arbeitskräfte gebunden, ohne daß die Produktivität nach außen hin steigt. Ein Phänomen dieses Treibens ist, daß die geringe Bedeutung eines Mitarbeiters durch sehr viel Äußerlichkeit, wie etwa durch schöne englische Bezeichnungen, kompensiert wird. So avanciert ein gewöhnlicher Pharmaberater schon einmal zum "Manager Medical Services".

Die eben angesprochenen Verfahren können aber keine nachhaltige Wirkung auf eine wachstumsorientierte Wirtschaft haben. Sie sind also nur Versuche zur Wachstumssteigerung. Die Lösung der wirtschaftlich angespannten Lage war und ist nur durch eine Bewußtseinsänderung möglich, also durch einen Paradigmenwechsel. Schon jetzt zeigt sich der scheinbar erfolgreiche Wandel, weg von einem rein naturwissenschaftlichen Denken der Technokraten zu einem wirtschaftswissenschaftlichen Ansatz, dem ökonomokratischen Paradigma, das sich in einer profunden Aussage manifestiert: "Es muß alles wirtschaftlicher werden" (was immer auch das heißt). Der Erfolg dieser Lösung -- so wird argumentiert -- zeigt sich bereits im wirtschaftlichen Aufschwung der USA, und wird auch, wie leider immer, etwas verspätet in Europa Fuß fassen.

Worin liegt also das Geheimnis des Erfolges? Zum einen ist das neue Denken der Ökonomokraten nicht reduktionistisch, wie das Denken der auf Technik fixierten alten Generation, so wird zumindstens vorgeschoben. Wirtschaftlich denken heißt universell denken, global, also nicht nur an Geld, sondern auch an andere Anlageformen wir Aktien, Optionsscheine und Investmentfonds. Von menschlichen Dimensionen ist aber leider nie die Rede in einem hypertrophen Finanzmarkt, in dem alles nur nach der sogenannten Wirtschaftlichkeit geredet wird. Nur was ist wirtschaftlich?

So wie die Definition der Optimalität, hängt auch die Wirtschaftlichkeit an einem Gütekriterium innerhalb eines gewissen Zeithorizontes und einem gewissen Radius, also an einem Raum-Zeit optimales Kriterium. Der Begriff "wirtschaftlich" kann doch nur meinen, daß unter gewissen Rahmenbedingungen von Raum (nicht nur geographisch gemeint) und Zeit der Wirkungsgrad eines ökonomischen Prozesses optimiert, also maximiert wird. Der Begriff der Wirtschaftlichkeit hat also ohne Angabe der Rahmenbedingungen, mit denen sie erstellt worden ist, keinen Sinn. Nur von "wirtschaftlich" zu sprechen ist zwar durchaus legitim, aber leider nichtssagend.

Was im Moment als wirtschaftlich bezeichnet wird ist ein grober Reduktionismus an der Wirklichkeit, da der Radius der Gütefunktion sehr klein gehalten wird, vor allem was die soziale Dimension anbelangt. Die reduzierte Wirtschaftlichkeit betrifft nicht nur alleine die engen Horizonte in Raum und Zeit, sondern auch in einer menschlichen Dimension. Sowie Gallileis Prinzip der Messbarkeit in der Naturwissenschaft Einzug gefunden hat, herrscht nun das Prinzip der monetären Bewertbarkeit. Monetär bewerten was bewertbar ist, und monetär bewertbar machen, was es noch nicht ist. Doch warum kann dieses reduziertes Bild der Wirtschaftlichkeit so gut verkauft werden? Und warum funktioniert die Indoktrinierung mit dem unerschütterlichen Glauben an die Wirtschaftlichkeit über die Ländergrenzen hinweg so gut, ohne dabei die sozialen und ökologischen Implikationen zu bedenken?

Eng verbunden mit dem Begriff Wirtschafltichkeit ist das Wachstum. An sich hat Wachstum nichts schlechtes, nur wird Wachsen im Moment eben auf materiell oder monetär bewertbares reduziert, indem eine Erhöhung der Konsumption und Produktion dem Wachsen förderlich sind. Eine Verlagerung von Tätigkeiten in den sozialen oder künstlerisch-musischen Bereich dient mit der heutigen Bewertung von Wirtschaft nicht dem Wachsen, hingegen ein Autounfall schon. Auch wird Familienarbeit oder Kindererziehung nicht als wachstumsfördernde Arbeit gesehen. Wirtschaftlich ist, was das Wachstum in einer reduzierten Auffassung fördert, und umgekehrt. Das ist die Determinante des Denkens zur Ökonomisierung der Welt.

Das wahrscheinlich wichtigste Geheimnis des Erfolges der globalen "Ökonomisierung" ist das Prinzip einer positiven Rückkopplung des subjektiven Druckes durch undurchschaubare internationale ökonomische Verflechtung. Ein Beispiel: Ein Arbeiter oder Angestellter ist einerseits bei einem multinationalen Konzern beschäftigt, bei dem er selbst über Investmentfonds Anteile hält. Er, als Shareholder, erzeugt Druck einerseits auf die Unternehmensführung über den Kapitalgeber, andererseits als Konsument, indem er immer das billigste kaufen will, und somit das Unternehmen anspornt "wirtschaftlicher" zu werden. Der Druck wird also im Kreis geführt und erhöht das Arbeitsvermögen aller Beteiligten. Der Konsument wie auch der Kapitalgeber oder das Unternehmen operieren also gemäß ihrer individuellen Optimierung mit einem kleinen Horizont, da er ja für sich "wirtschaftlich" sein will.

Durch Kopplung und Verflechtung wird wie eben angedeutet ein äußerst komplexes Wirtschaftsgefüge erzeugt, mit dem Verhalten einer Spirale, oder besser gesagt eines Teufelskreises. Denn wirtschaftlicher Druck erzeugt wieder Gegendruck oder dessen Fortpflanzung unter Einengung der Rahmen für die Bewertung der Wirtschaftlichkeit. Nur wodurch wird der circulus vitiosus angetrieben, und warum gibt es kein Regulativ? Die Triebfeder für diesen Wirtschaftlichkeitsprozeß ist sicher die Unersättlichkeit und die mangelnde Genügsamkeit der Menschen. Ihnen werden auch die Grenzen ihres Tuns nicht vor Augen geführt, einerseits was die Resourcen anbelangt, andererseits was die sozialen Konsequenzen betrifft. In einer kleinen, überschaubaren ökonomischen Einheit, wäre es schwer, Druck auf seinen Nachbarn auszuüben, von dem man weiß, daß man abhängig ist. Ist die Gesellschaft aber anonym, so gibt es kein regulativ. Durch diesen anonymen wirtschaftlichen Druck wird ein dynamischer Prozeß der Globalisierung erzeugt, angetrieben vom egozentrischen Optimierungsdenken mit engen Horizonten, und begünstigt durch den Katalysator Anonymität. Daß sich dann Unternehmen zu immer größeren, anonymen Einheiten zusammenschließen, ist die Folge. Ergebnis sind transnationale Konzerne, die demokratische Strukturen untergraben, indem sie wiederum vorgeben, was unter Wirtschaftlichkeit zu verstehen ist. Quod erat demonstrandum.

Die Hinwendung zu einem höheren Maß an Wirtschaftlichkeit hat aber auch Nachteile. Nicht alle Menschen können an einer florierenden Volkswirtschaft teilnehmen. Durch Arbeitslosengelder und einen funktionierenden Staat mit einer starken Exekutive, Gesetz und Ordnung, kann aber einer sozialen Destabilisierung hintangehalten werden. Dadurch ist eine gleichmäsige Aufteilung der Arbeit und des erwirtschafteten Vermögens nicht notwendig, da dieses Verfahren unter den Vorgaben derjenigen, die am System profitieren, weder wirtschaftlich noch effizient wäre. Und was wirtschaftlich ist, wird ebenfalls durch diejenigen vorgegeben, die am Drücker sind, und das sind große ökonomische Einheiten, womit sich ebenfalls ein Kreis schließt.

Wenn die Ökonomie in der Vergangenheit primär über regulative und direktive Maßnahmen realsisiert war, so schreit man natürlich sofort nach einer Deregulierung, und verkauft sie als Liberalisierung. Unter "liberal" wird dann verstanden, daß große, transnationale Unternehmen, frei am internationalen Finanzmarkt agieren können, indem sie sich die Gesetze selbst geben. Liberal müsste doch in einem demokratischen Umfeld vielmehr heißen, daß durch geeignete Maßnahmen die Freiheit der kleinen Einheiten gewahrt wird, indem dominante Kräfte gezügelt werden.

Wenn aber sogar sozialdemoratische Politiker verlagen, daß die Politik der Wirtschaft -- und dabei meint man sicher nur die Exponenten -- dienen soll, dann ist die Demokratie schon verloren, indem der Bock zum Gärtner gemacht wird. Dabei wird wiederum eine kopflose Flucht nach vorne angetreten, diesmal aber von den Ökonomen, indem sie durch den reduktionistischen Begriff "wirtschaftlich" eine Dynamisierung der Wirtschaft anstreben. Lieber Währungspolitik als nachhaltige Sozial- und Ökologiepolitik wird dann als kurzfristige Maxime gefordert.

Nimmt man die zeitliche Dimension in die Wirtschaftlichkeitsrechnung mit hinein, so kann manches auf einmal unwirtschaftlich sein oder vice versa. Auch die soziale Dimension kann dabei so manche Rechnung umkehren. Davon allerdings auszugehen, daß der kleine Rahmen eines Wirtschaftsindividuums ausreicht, um eine Optimalität im Großen zu erreichen, erscheint sehr naiv. Auch kann ein System sich nie selbst die Rahmenbedingungen setzen, unter denen es optimiert.

Das Prinzip der individuellen Optimierung, also einer Marktwirtschaft, soll nicht umgestoßen werden, nur die Formulierung der Gütefunktion darf nicht von den Nutzniesern erfolgen. Dann kommt es nur zu einer Verzerrung der Wirtschaftlichkeit. Die Rahmenbedingungen, diese ökonomischen Gütefunktionen, sollen immer dem Wissens- und Erkenntnisstand der Gesellschaft entsprechen, und müssen demokratisch in Zusammenarbeit mit den Spezialisten aus Sozialwissenschaft und Ökologie entwickelt werden. Ökologie ist keine absolute Größe, da öklologisches Handeln im Lichte der Zukunft wieder nur reduktionistisch sein könnte. Wesentlich ist immer die Intention, nämlich externe Kosten nicht wissentlich zu vernachlässigen. Und im Zweifelsfall, sollte man nach dem Prinzip "in dubio pro natura" handeln. So kann Ökologie als Langzeitökonomie verstanden werden, als Ökonomie mit weiten Horizonten in Raum und Zeit, als nachhaltiges Wirtschaften.

Der Begriff der Nachhaltigkeit beginnt sich in den Köpfen der Menschen bereits zu verankern, nur die persönlichen Konsequenzen zu tragen, sind wenig bereit. Wie würden die aussehen. Bewußt Leben! Das heißt natürlich nicht, daß jeder die gesamte Weltwirtschaftssituation reflektieren muß, wenn er ein Semmerl einkauft. Aber man kann zumindestens verlangen, daß man das Konsumverhalten etwas einem Denken über das eigene Individuum hinaus unterwirft, wie etwa: Was bewirke ich, wenn ich beim Bäcker eine Semmel kaufe, oder bei einem Großkonzern? Wer wird wahrscheinich meine Arbeitslosengelder bezahlen. Der, der hier einen Familienbetrieb erhält, oder ein Unternehmen, das sich vor der Verantwortung drückt, wenn der Schuh brennt, und ins Ausland abwandert, obwohl es zuerst den Staat mit Unterstützungen gegen Arbeitsplätze erpresst hat?

Der Ausweg aus der schier zu komplizierten Situation ist sicher einerseits durch militantes Handeln an der Spitze der Wirtschaft denkbar. Doch eine Däminisierung der Wirtschaft ist fehl am Platz, denn Wirtschaft sind wir alle, Konsumenten wie Produzenten. Und ein Vorstand eines transnationalen Konzernes ist auch nur Ausführender, der sich für ein System zum eigenen Vorteil instrumentalisieren ließ. Darum muß eine Gegenspirale an der Basis beginnen, durch Denken aller Beteiligten sowie durch mutiges, nachhaltiges Handeln und nicht durch Resignation, indem man sich die eigene Ohnmacht einredet. Im demokratischen Sinn kann eine Stimme nichts, aber in Summe sehr viel bewirken. Es gibt auch ein Leben abseits vom Konsum.

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